Wie man eine Nachricht ins Netz bringt: Push- und Pull-Instrumente in der Online-PR

Push and Pull Instrumente

Grundsätzlich werden in der Online-PR sogenannte Push- und Pull-Instrumente unterschieden:

Unter Push-Instrumenten versteht man Verlautbarungen, die zum User geschoben werden. Zum Beispiel: E-Mail-Newsletter, E-Mail-Rundschreiben oder E-Mail-Pressemitteilungen. Allen ist gemein, dass der User im Vorfeld sein Einverständnis erklären muss, dass er diese Nachrichten überhaupt bekommt. Ohne Erlaubnis des Users dürfen Unternehmen diesem zum Beispiel keine E-Mail-Newsletter zukommen lassen.

Im Bereich Social Media können auch Posts auf Facebook oder Tweets auf Twitter – also die einzelnen Textmitteilungen auf den jeweiligen Plattformen – als Push-Instrumente bezeichnet werden. Denn dadurch, dass der User ein „Gefällt mir“ auf Facebook vergeben hat oder sich auf Twitter zum Follower eines Unternehmens oder einer Institution erklärt hat, abonniert er die Nachrichten und Beiträge, die von diesen ausgehen.

Bei den sogenannten Pull-Instrumenten ist der User der aktive Part, der sich die Informationen aktiv aus dem Netz zieht. Alles, was Unternehmen an Text, Video, Audio auf der eigenen oder einer fremden Plattform über sich anbieten, kann als Pull-Instrument gewertet werden. Solche Beiträge werden nur durch gezielte Vernetzung und Suchmaschinen-Optimierung überhaupt erst vom Nutzer gefunden.