Wichtige Regeln für Influencer nach Gerichtsurteil

Wichtiges Gerichtsurteil für Influencer

Influencer müssen trotz unklarer Rechtssprechung einiges beachten.

Das Thema Social-Media-Beiträge bleibt weiterhin ein spannendes Thema, denn der Umgang mit Postings schlägt hohe Wellen. Nachdem das Berliner Landgericht bei einer Kennzeichnung seitens einer Bloggerin Schleichwerbung erkannt hat, ist das posten und kennzeichnen gewisser Beiträge stark umstritten.

Auch wenn das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt, müssen auch Influencer Marketing kennzeichnen.

Damit keine Abmahnungen und Bußgelder drohen, werden Influencer dazu angehalten sich an geltende Vorgaben zu halten.
Hierbei ist die Kennzeichnung eines Social-Media-Beitrages äußerst wichtig. Diese muss mit einem deutschsprachigen Begriff wie folgt gekennzeichnet sein: „Werbung“ oder „Anzeige“. Ein verstecktes „ad“ kann Anlass für eine Abmahnung sein. Das werben verschiedener bzw. mehrerer Produkte muss vor jedem einzelnen Artikel einen entsprechenden Hinweis („Werbung“) enthalten.

Das Urteil des Landgerichts Berlin gilt auch für Influencer die ein Produkt selbst erstanden haben und anschließend ungefragt präsentiert haben. Begründung: die Thematik beinhaltet „die geschäftliche Handlung zur Förderung fremder Unternehmen.“

Fazit: Sorgen Sie für rechtliche Sicherheit in den sozialen Netzwerken indem Sie eine klare Kennzeichnung verwenden und dadurch nicht die rechtlichen Grenzen überschreiten.